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Korrosionsschutz

Seit über 40 Jahren haben sich die Dünnschicht-Verbundkunststoffe ZSV 216 und ZSV 111 als Pulver-Beschichtungswerkstoffe für metallische Trägerkörper zur Vermeidung der Reibkorrosion / Passungsrost und als Korrosionsschutz bewährt.

Die Dünnschicht-Verbundwerkstoffe ZSV 216 und ZSV 111, mit einer einsatzfähigen Schichtdicke von 200-300 µm, kommen für folgende Problemstellungen in Frage:

1. Reibungskorrosion / Passungsrost
Diese Schadensart ist unter dem Begriff “Passungsrost” oder “Bluten” bekannt. Die Folge ist ein Dauerbruch. Dabei läuft folgender Vorgang ab:

Werden zwei metallische Werkstoffe kraftübertragend miteinander verbunden und bewegen sie sich oszillierend gegeneinander, wenn auch nur im Bereich der jeweiligen elastischen Verformbarkeit, dann können an den lokalen Kraftübertragungsorten feinste Ermüdungsbrüche auftreten, die zum Herausbrechen feinster Werkstoffpartikel führen. Die Bruchflächen sind im Moment ihrer Entstehung hoch aktiv und reagieren z.B. mit Luftsauerstoff (Oxidbildung), mit Stickstoff (Nitridbildung) oder Kohlenstoff (Karbidbildung). Da die entstehenden Reaktionsprodukte voluminöser sind als der ursprüngliche Werkstoff, benötigen sie Platz und führen zu Zugspannungen in der Phasengrenze zwischen beiden Partnern. Diese Verspannung kann einen Dauerbruch herbeiführen.

2. Korrosionsschutz bei einer Vielzahl kritischer Medien
Unter Korrosion versteht man die “Reaktion eines metallischen Werkstoffes mit seiner Umgebung, die eine messbare Veränderung des Werkstoffes und zu einer Beeinträchtigung der Funktion eines metallischen Bauteils oder eines ganzen Systems führen kann”.

 

Die ZSV-Werkstoffe sind als Korrosionsschutz in Verbindung mit über 100 Medien wie Laugen, Säuren, anorganischen Salzlösungen, Alkoholen und organischen Lösemitteln, Ölen und Fetten sehr vielseitig einsetzbar (Siehe Technische Datenblätter).

 

Mit ZSV 216 sowie ZSV 111 ist jedoch für alle Bedarfsfälle eine optimale Problemlösung möglich. Die Beschichtung kann innen oder außen erfolgen und bis zu einer max. Schichtdicke von 1 mm ausgeführt werden und ist dann mit allen gängigen Zerspanungstechniken bearbeitbar.

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